Name: Geosesarma sp. “Vampir”/ Vampirkrabbe
Familie: Sesarmidae (Mangrovenkrabben)
Gattung: Geosesarma
Herkunft: Südoastasien
Größe: ca. 2cm Carapaxbreite
Besatz: in Gruppen ab 60cm
Verhalten: friedlich, beziehen aber Reviere, die sie unter umständen auch mal verteidigen müssen.
Temperatur: 20-28°
Aussehen: Scheren sind meist in hellem bis kräftigen Lila, der Rückenpanzer ist variabel. Meist sind sie in einem kräftigen Rot/braun, aber auch gelblich/weiß, oder helles Lila ist oft vertreten.
Geschlechtsunterschiede: Die Weibchen haben eine recht breite Bauchklappe, und die Männchen eine schmale.
Becken/Haltung:
Eine kleine Gruppe kann man schon ab einem 60m Becken ohne Probleme halten. Es sollten nur mehr Weibchen als Männchen im Becken sein. Das Becken selber sollte als Terrarium eher fungieren. Sprich hauptsächlich ein Landteil bestehend aus Humus zum buddeln, mit zB. einer kleinen Wasserschale. Aber man kann auch ein “anständigen” Wasserteil einbauen, mit Wasserfall oder sonstigen. Da kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Man sollte nur drauf achten, das der Landteil wesentlich größer ist, als der Wasserteil. Einige Möglichkeiten zum klettern und verstecken sollten ihnen auch geboten werden.
Fütterung: Sie fressen so ziemlich alles, was man ihnen an Carnicorer Kost anbietet.
Bei mir gab es bisher:
Thunfisch (in Wasser oder Eigensaft), Hähnchenfleisch, Muschelfleisch, Stinte, getrocknete Bachflohkrebse usw usw… Tetra Wafer Mix, Tropical Shrimp Sticks, Sera Crab loops, Laub wird auch ab und an angeknabbert.
Vermehrung: Sie gehören der spezialisierten Art an. Sprich sie entlassen fertig entwickelte kleine Krabben, und benötigen kein Salz oder Brackwasser. Wie lange sie die Eier tragen und wieviele es im Durchschnitt sind kann ich leider noch nicht sagen. Weibchen die tragend sind scheinen sich vermehrt zu verstecken.
Besonderheiten: Wunderschöne Krabben, die bei mir recht schau leben. Man sieht sie kaum, und man kann sich jedes mal freuen, wenn man doch mal eine sieht. Sie sind genauso wie die Mandarinenkrabben Nachtaktiv, nur das sie sich an die Zeiten anscheinend halten. 
Sie fressen keine Pflanzen an.














