Name: Geosesarma notophorum/ Mandarinkrabbe
Familie: Sesarmidae (Mangrovenkrabben)
Gattung: Geosesarma
Herkunft: Pulau Lingga/Indonesien
Größe: ca. 2cm Carapaxbreite
Besatz: in Gruppen ab 60cm
Verhalten: friedlich, beziehen aber Reviere, die sie unter umständen auch mal verteidigen müssen.
Temperatur: 20-28°
Aussehen: bräunlicher Körper, Scheren sind kräftig orange, Beine dunkelorange, bis rotbraun. Die Augen sind meist grünlich.
Geschlechtsunterschiede: Die Weibchen haben eine recht breite Bauchklappe, und die Männchen eine schmale.
Becken/Haltung:
Eine kleine Gruppe kann man schon ab einem 60m Becken ohne Probleme halten. Es sollten nur mehr Weibchen als Männchen im Becken sein. Das Becken selber sollte als Terrarium eher fungieren. Sprich hauptsächlich ein Landteil bestehend aus Humus zum buddeln, mit zB. einer kleinen Wasserschale. Aber man kann auch ein “anständigen” Wasserteil einbauen, mit Wasserfall oder sonstigen. Da kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Man sollte nur drauf achten, das der Landteil wesentlich größer ist, als der Wasserteil.
Fütterung: Sie fressen so ziemlich alles, was man ihnen anbietet.
Bei mir gab es bisher:
Thunfisch (in Wasser oder Eigensaft), Mais, Erbsen, Gurke, Banane, Apfel, Trauben, Zucchini, Tetra Wafer Mix, Tropical Shrimp Sticks, Sera Crab loops, Laub, Hähnchenfleisch, Muschelfleisch, Stinte, getrocknete Bachflohkrebse usw usw…
Vermehrung: Sie gehören der spezialisierten Art an. Sprich sie entlassen fertig entwickelte kleine Krabben, und benötigen kein Salz oder Brackwasser. Wie lange sie die Eier tragen kann ich leider noch nicht sagen. Wie ich das tragende Weibchen entdeckte trug sie ihre kleinen schon auf dem Rücken durchs Becken. Dies tat sie noch ca.4-5 Tage, bis alle selbstständig im Becken unterwegs waren.
Die kleinen sind grau/braun, je nach Untergrund. Im Humus zeigen sich die kleinen dunkel braun, und im Wasser eher grau/hellbraun. Auch zur Anzahl der Jungen/Eier kann ich leider noch nichts sagen, da ich sie noch nicht durchzählen konnte. Weibchen die tragend sind scheinen sich vermehrt zu verstecken.
Besonderheiten: Wunderschöne Krabben, die sich im Gegensatz zu den Vampirkrabben auch mal zeigen. Gerade zu den Abendstunden gehen sie durchs Becken spazieren und suchen nach Fressbaren. Einige beziehen auch ihre “Aussichtspunkte” undsitzen dort dann eine ganze Zeit lang ohne sich zu rühren.
Sie fressen keine Pflanzen an.














