Name: Snow Bee
Familie: Atyidae
Herkunft: Japan Züchtung
pH-Wert: 6- 7,5
Temperatur: 16-25° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:30mm M:25mm
Besatz: in Gruppen ab 10 Tiere
Verhalten: friedlich
Aussehen:
Die Tiere fallen durch ihre weiße Färbung auf. Diese unterteilt man noch aus welcher Linie sie kommen (aus Black oder aus Red). Ebenso gibt es noch die Skeleton, die nicht flächendeckend weiß ist und transparente Stellen aufweist.
Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.
Becken/Haltung:
Bei entsprechender Gruppengröße lassen sich die Tiere durchaus schon in 12 Liter Becken halten. Besonderes Augenmerk sollte man bei der Einrichtung auf dichte Bepflanzung (gerne feinfiedrige Pflanzen) und reichlich Versteckmöglichkeiten richten.
Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen zwischen 3 und 4 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.
Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Snow Bee nicht essen. Besonders zu empfehlen sind Gemüsebeigaben (am besten kurz überbrühen) z.B.: Paprika, Kohlrabistücken/-blätter, Broccoli, Tomaten, Möhren, Gurken. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.
Besonderheiten:
Die Vergesellschaftung sehr kleinen Fischen ist gewöhnlich unkompliziert. Vergesellschaftung mit größeren Fischen (ausgenommen Welse) sollte vermieden werden. Zur Zucht sollten man eher Artenbecken verwenden, da auch für kleine Fische die jungen Garnelen handliche Beute sind.
Garnelen sind anfällig für Schwermetallbelastungen.
Es gibt immer wieder Berichte über Garnelensterben, die mit Oxalsäure in Verbindung gebracht werden. Diese ist beispielsweise in den Wurzel von Anubien und Cryptocorynen erhöht vorhanden. Ob es sich dabei wirklich um eine Gefährdung handelt, ist jedoch noch strittig.















