Name: Caridina sp. /Kardinalsgarnele
Familie: Atyidae
Herkunft: Sulawesi Matanosee
pH-Wert: 7,8-8,5
Temperatur: 28-29° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: <10°
Länge: W:18mm M:14mm
Besatz: in Gruppen ab 10 Tiere
Verhalten: friedlich
Aussehen:
Die Tiere fallen durch ihren dunkelroten Körper mit den weißen (oft auch bläulichen) Punkten und weißen Antennen und Greifzangen auf.
Geschlechtsunterschiede:
Die Unterscheidung der Geschlechter ist schwierig, insbesondere bei jüngeren Tieren. Das auffälligste Merkmal sind die Bauchtaschen der Weibchen am Hinterleib. Dadurch sehen diese allgemein auch etwas fülliger aus. Wenn die Tiere älter sind, kann man die Männchen auch an der geringeren Größe erkennen. Die Laichansätze im Nacken sind aufgrund der Färbung gewöhnlich kaum auszumachen.
Becken/Haltung:
Durch ihre geringere Größe kann man sie in einer schönen Gruppe schon in Becken ab 10L wunderbar halten.
Das Becken sollte eher steinig eingerichtet sein. Zudem gibt es auch nur wenige Pflanzen, die Dauerhaft mit 28° und mehr klar kommen.
Dunkler Bodengrund ist auch vom Vorteil, da die Tiere auf hellem eher versteckt leben.
Vermehrung:
Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken, wo sie dann 3-4 Wochen lang heranreifen.
Bei der nächsten Häutung geben sie Lockstoffe ab, die die Männchen wahr nehmen, und sie sich auf die Suche nach dem Weibchen machen.
Dies nennt man auch Paarungsschwimmen/Suchschwimmen.
Das Männchen befruchtet das Weibchen dann indem es ein Samenpaket hinterlegt. Kurze Zeit später trägt das Weibchen dann die Eier in den Bauchtaschen zwischen den Schwimmbeinen ca. 3 Wochen je nach Temperatur. Es schlüpfen fertig entwickelte Junge.
Fütterung:
Generell gibt es wenig, was die Kardinalsgarnelen nicht essen. Besonders zu empfehlen ist Laub, überbrühte Brenessel, überbrühter Spinat oder Mangold. Die meisten Trockenfuttersorten werden ebenfalls gerne genommen. Idealerweise sollte das Futter eher pflanzliche Proteine enthalten.
Besonderheiten:
Mit Fischen sollte man sie garnicht vegesellschaften, alleine schon weil sie recht klein sind, und somit auch von kleineren Fischen als Opfer angesehen werden. Zudem aber auch, weil sie durch den hohen PH Wert und hohe Temperatur recht spezialisiert leben.














