Name: Atya gabonensis / Gabun-Riesenfächergarnele oder Blaue Monsterfächergarnele
Familie: Atyidae

Herkunft: Westafrika und atlantische Seite Südamerikas.

pH-Wert: 6-8
Temperatur: 20-28° C
Gesamthärte: <10°
Karbonathärte: 1-8°

Länge: ca. 140mm
Besatz: sie fühlen sich in einer Gruppe ab 2 Tieren wohler

Verhalten:
Auf Grund der speziellen Nahrungsaufnahme keine Gefahr für Fische. Untereinander gibt es sehr selten Rangeleien, die aber absolut harmlos verlaufen. Ansonsten tagsüber recht versteckt. Atya gabonensis sind trotz ihrer stattlichen Größe absolut friedlich und können mit Zwerggarnelen sowie kleinen und großen Zierfischen vergesellschaftet werden. Wasserpflanzen bleiben unbehelligt.

Geschlechtsunterschiede:
Weibchen haben größere Bauchschilder am Beginn des Abdomens; außerdem haben Weibchen nicht ganz so große Klauen wie die Männchen.

Becken/Haltung:
Die Beckengröße sollte aufgrund ihrer Wachstumsgröße mindestens 80cm betragen. Eine Strömungspumpe ist empfehlenswert. Die Tiere lieben es unter einer Wurzel zu hängen und kopfüber nach Futter zu fächern. Die Tiere benötigen ein Aquarium mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen, Wurzeln und dichter Bepflanzung.

Fütterung:
Algen, handelsübliches Zierfischfutter, Frostfutter. Flockenfutter möglichst fein zerreiben. Zudem fächern die Garnelen Planktonteilchen als Nahrung aus dem Wasser u.a. Teichplankton (Trockenfutter). Bei Nahrungsmangel wird auch der Bodengrund abgefächert.

Vermehrung:
Über die Zucht ist bisher nicht viel bekannt, im Süßwasseraquarium ist sie jedoch nicht möglich.

Besonderheiten:
Die Färbung varriert von weißlich, hellblau über rotbraun bis hin zu einem kräftigen Blau. Die Art der Färbung scheint hauptsächlich von der Färbung des Bodengrundes abhängig zu sein. Auf dunklem Bodengrund sind die Garnelen am kräftigsten blau gefärbt. Die Farbe wird mit jeder Häutung näher dem vorhanden Bodengrund angepasst.


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