Mikrogeophagus ramirezi/Schmetterlingsbuntbarsch
-Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
-Herkunft: Südamerika, Orinoco
-pH-Wert: 5 – 6,5
-Temperatur: 26°-30 °
-Gesamthärte: 5°
-Karbonathärte: <3°
-Größe: Männchen ca.7 cm, Weibchen ca. 5-6cm
-Sozialverhalten: Monogam (Pärchenbildend)
-Beckenmindestgröße: Als Artenbecken 60cm Kantenlänge ansonsten mindestens 80cm
-Bevorzugter Beckenbereich: unten/mitte
Geschlechtsunterschied: Männchen sind etwas größer. Ebenso ist der zweiter Flossenstrahl der Dorsale(Rückenflosse) länger, beim W ist dieser Strahl kürzer. Weibchen hat meistens eine rosarote Färbung auf dem Bauch. Spätestens kurz vor dem ablaichen ist sie an der Legeröhre erkennbar.
-Fütterung: Die Schmetterlingsbuntbarsche sind karnivore. Sprich sie fressen hautsächlich fleischige Kost. Dementsprechend sollten sie hauptsächlich mit Frost und Lebendfutter gefüttert werden.
-Beckeneinrichtung: Da sie Offenlaicher sind, sprich auf Steinen die Eier ablegen, oder Gruben buddeln, sollte der Bodengrund Sand sein, oder feiner Kies. Wurzeln, Steine und eine dichte Bepflanzung sind ebenso angebracht.
-Vergesellschaftung: Möglich mit kleinen Salmlern,Bärblingen und allen Welsen. Die Beckengröße ist natürlich auch hier zu beachten.
-Zucht: Das Weibchen legt die Eier auf dem Stein, oder in einer Laichgrube ab. Das Männchen befruchtet diese anschließend. Beide kümmern sich um das Gelege und halten Wache im Revier. Wenn die kleinen geschlüpft sind, und der Dottersack aufgebraucht ist, werden sie von ihren Eltern durchs Becken geführt, um Nahrung aufnehmen zu können. Sie sollten dann mit Infusorien, frisch geschlüpften Artemien und anderen Kleinstlebewesen gefüttert werden. Leider ist das Brutpflegeverhalten schon ziemlich rausgezüchtet worden, so dass die Tiere diese nicht mehr richtig betreiben. Meist werden die Eier von den Eltern gefressen.
-Wichtige Anmerkung: Die Schmetterlingsbuntbarsche sind absolut keine Fische für Anfänger. Sie benötigen dringend sehr weiches und saures Wasser. Gerade so niedrige Werte gibt es aus dem Leitungswasser kaum, so das man sich auch mit der Wasserchemie auskennen sollte. Regelmäßiger Wasserwechsel ist notwendig, um die Keimdichte so gering wie möglich zu halten, da sie sehr anfällig für Krankheiten sind.















